So etwas wünscht man sich – jenen einen, lebensverändernden Moment. Björn Meyer spielte Gitarre in einer Punkband, begann gerade ein Informatikstudium, als er eine Saite auf einem herumstehenden...
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So etwas wünscht man sich – jenen einen, lebensverändernden Moment. Björn Meyer spielte Gitarre in einer Punkband, begann gerade ein Informatikstudium, als er eine Saite auf einem herumstehenden E-Bass anschlug. Dieser Ton öffnete ein Universum. Das Studium schloss der 1965 in Stockholm geborene Meyer zwar ab, danach aber konzentrierte er sich alleine auf den E-Bass, und bis zum heutigen Tag entdeckt er an diesem Instrument immer neue Facetten. Meyer, der seit 30 Jahren in der Schweiz lebt, spielte Flamenco, war Teil von Bazar Blå, arbeitete mit Asita Hamidi und Anouar Brahem, entwickelte mit Nik Bärtsch das Kollektiv RONIN, gründete das Trio Amiira und die Band NEN und gehört zum Quartett von Simin Tander. 2017 nahm er für ECM sein erstes Soloalbum auf, ganz frisch erschienen ist sein zweites: „Convergence“, eingespielt mit sechssaitigem Bass, produziert von Manfred Eicher. Zu seinen Einflüssen zählt er Anthony Jackon, Alan Holdsworth und Carles Benavent. Für junge Musiker:innen aber ist Meyer selbst inzwischen ein Vorbild.