Leitung: Frieder BerniusDer Kammerchor Stuttgart, einer der renommiertesten Chöre Deutschlands, schlägt in seinem Programm klangliche Brücken zwischen solistischer und größerer Chorbesetzung....
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Leitung: Frieder Bernius
Der Kammerchor Stuttgart, einer der renommiertesten Chöre Deutschlands, schlägt in seinem Programm klangliche Brücken zwischen solistischer und größerer Chorbesetzung. Mendelssohns „Te Deum“ ist hierfür ein ideales Werk: Es verbindet Passagen für kleinere Ensembles mit eindrucksvollen Tutti-Stücken. Das chor.com-Konzert in der Mendelssohn-Stadt Leipzig ist ein perfekter Rahmen, um das immer noch eher wenig bekannte Stück einem breiteren Publikum vorzustellen. Zudem ist Toshio Hosokawas „Kuraki yori“ zu hören. Das auf ein japanisches Gedicht aus dem 10. Jahrhundert komponierte Werk für acht Vokalsolist:innen zeugt einmal mehr von den klanglichen Dimensionen eines Projektensembles wie dem Kammerchor Stuttgart – und ist in seiner Vielstimmigkeit auch ein klingendes Symbol der Verständigung.
Programm:
Gottfried August Homilius (1714–1785): Fünf Motetten; Knut Nystedt (1915–2014): Immortal Bach für fünf vierstimmige Chöre; Johann Sebastian Bach (1685–1750): Der Geist hilft unserer Schwachheit auf; Toshio Hosokawa (*1955): Kuraki yori (Aus der Dunkelheit); Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Te Deum für acht Vokalisten und achtstimmigen Chor (mit Orgelbegleitung)
Dieses Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnitten.
© Musikpodium Stuttgart