Wenn Lizz Wright singt, scheint sich die Zeit ein wenig zu dehnen. Mühelos greifen bei ihr Jazz, Gospel, Blues und Soul ineinander — und das so selbstverständlich, wie es selten zu hören ist. Lizz...
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Wenn Lizz Wright singt, scheint sich die Zeit ein wenig zu dehnen. Mühelos greifen bei ihr Jazz, Gospel, Blues und Soul ineinander — und das so selbstverständlich, wie es selten zu hören ist. Lizz Wright braucht kein vokales Muskelspiel, keine Virtuositätsakrobatik, sondern sie ist eine Sängerin, die Songs atmen lässt und ihnen Zeit gibt, sich zu entfalten. Gerade darin liegt der Reiz ihrer Konzerte. Zwischen Groove, Spiritualität und erzählerischer Wärme entsteht eine Atmosphäre, die zugleich extrem intim und unendlich weit wirkt. Lizz Wright ist im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia aufgewachsen — mit ihrer tiefen Verbundenheit zu den Wurzeln der Schwarzen Musiktraditionen schafft sie es, das Kollektive und das Persönliche in ihren Songs zu vereinen: „Wo ich herkomme, ist Musik kein Geschäft. Musik zu teilen, das kann ein Geschäft sein – aber Musik selbst ist kein Geschäft. Sie kommt aus den Menschen und gehört den Menschen.“